Die Forensische Altersdiagnostik bedient sich wissenschaftlicher Kenntnisse aus Anatomie, Anthropologie und Radiologie, um eine Altersabschätzung möglichst genau leisten zu können. Dies findet Anwendung z.B. bei Skelettfunden, aber auch im Rahmen von Migrationsbewegungen (Asylverfahren) beim Lebend. Zusätzlich hat das Lebensalter auch Einfluss auf die Rechtssprechung, und so kann z.B. bei strafrechtlichen Verfahren eine Bestimmung des Lebensalters notwendig werden. Besondere Bedeutung sind die Abschätzung des 14. LJ ((straf)unmündige/mündige Minderjährige), des 18. LJ (minderjährig/volljährig) sowie des 21. LJ (junge Erwachsene).

In Anlehnung an die Empfehlungen der AGFAD (Arbeitsgemeinschaft Forensische Altersdiagnostik) stützt sich die Altersabschätzung auf folgende Untersuchungen:
- Handröntgen
- Zahnröntgen
- Dünnschicht-CT der Schlüsselbeingelenke (bei Bedarf zur Abgrenzung jünger/äter 21)
- Bei Bedarf können noch weitere - v.a. radiologische - Untersuchungen erfolgen.

Referenzen
- Ausländerämter
- Staatsanwaltschaften AT/CH
- Rechtsanwaltskanzleien

Kooperationen

- Radiologie KSSG (CH)
- Radiologie LKH Bregenz (AT)
- Dr.med.dent Joachim Klien MSc (AT)

(Mitglied der AGFAD seit 2015, Teilnahme an den Ringversuchen zur Qualitätssicherung im 2-jährigen Abstand)